Inhalation
Die Inhalationsbehandlung soll einfach und wirksam sein. Deshalb kommt der Auswahl des richtigen Inhalationssystems eine große Bedeutung zu.
Geräte, die eine Feuchtwarm-Inhalation ermöglichen, sind besonders für Tracheotomierte und Laryngektomierte die richtige Wahl. Hier entsteht durch die Wärme genau die Tröpfchengröße des Inhalats, die zur Therapie der mittleren Atemwege benötigt wird. Durch die direkte Wirkung auf die Schleimhaut der Atemwege ist die Inhalationstherapie reinigend, entzündungshemmend und reizlindernd. Zu den wichtigsten Indikationen zählt, sowohl einen Sekretstau also auch die gefürchteten eingetrockneten Borken aufzulösen. Das aufgeweichte und verflüssigte Sekret kann somit leichter abgehustet oder abgesaugt werden.
Die verschiedenen Gerätesysteme im tmv-Leistungsangebot sind an die veränderten Anforderungen bei Tracheotomierten und Laryngektomierten optimal angepasst.
Damit sich bei der Inhalation über das Tracheostoma die Wirkung des Wasserdampfes und ggf. von zugesetzten Medikamenten voll entfalten kann, sind unsere Geräte mit einer adaptierten Maske ausgestattet. Das Inhalationsgut gelangt also direkt und verlustfrei über das Tracheostoma in die Atemwege. Die Inhalationsbehandlung mit Medikamenten hat im Vergleich zu anderen Darreichungsformen wie Tablette oder Spritze entscheidende Vorteile:
- Der Wirkstoff gelangt direkt an den Wirkort, Luftröhre und Bronchien.
- Im Vergleich zur Tablette genügt eine kleinere Dosis.
- Damit fallen auch mögliche Nebenwirkungen geringer aus.
Hier noch einmal die wichtigen Indikationen für eine Inhalationsbehandlung im Überblick:
- Verminderung des Feuchtigkeitsverlustes bei Halsatmern
- Aufweichen von zähem trockenem Trachealsekret
- Verhinderung von Borken durch zähes Sekret
- Unterstützung beim Abtransport und Abhusten von Schleim und Trachealsekret
- Infektionsprophylaxe der Atemwege
- Linderung bei Erkältungskrankheiten
- Zur Regeneration des Flimmerepithels



